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Projektbericht

Gesangfest – das Symposium

Den Auftakt zum dreitägigen Anlass vom 22. – 24.9.2023 bildete am Freitagnachmittag das Symposium «Was ist singen und wieso singen wir?». Es wurde in enger Zusammenarbeit mit der Hochschule Luzern, Abt. Musik, organisiert und durchgeführt und richtete sich in erster Linie an an der Chormusik interessierte Laien, Personen aus dem Gesundheitswesen und Funktionäre der Chorvereine.

Begrüssung: Beat Meier (Präsident Verein 250 Jahre Hans Georg Nägeli)
Digitale Gesangswelten: Vorstellung des Angebots «Einsingen um 9» Barbara Böhi
Warum Singen glücklich macht: Keynote von Prof. Dr. Gunter Kreutz (Universität Oldenburg, Deutschland und Autor des gleichnamigen Buchs)
Neues altes Chorerbe: «Chor der Nationen», «GénérationS Arc‐En‐Ciel» und «Choeur d’Hommes du Gibloux». Gesprächsrunde mit den Leitern Bernhard Furchner, Thierry Epiney und David Neuhaus. Moderation: Grégoire May (Dirigent Sängerbund Wetzikon)
Singen für Wohlbefinden und Lebensqualität: Gesprächsrunde mit Anne Rémond und Therese von Wyss (Leiterinnen «La Fa Si ‐ le choeur neuchâtelois des aphasiques» und «Chorale Parkinsooonne – choeur neuchâtelois pour personnes vivant avec une maladie de Parkinson»), Michael Schlunegger (Geschäftsführer Verein Lunge Zürich) und Bastian Hodapp (Hochschule Luzern, Institut für Musikpädagogik)
Ist Kulturelle Teilhabe mit künstlerischer Qualität vereinbar? Premiere des Films «Singen macht glücklich!» von Produktionsleiter Reto Stäheli (Hochschule Luzern, Institut für Soziokulturelle Entwicklung)
Schlussrunde: Ansätze zur kulturellen Teilhabe durch das Singen, mögliche neue Angebote zur Erschliessung des Interesses am gemeinsamen Gesang, Förderung des Singens durch die Kulturpolitik von Marc-Antoine Camp moderierte Gesprächsrunde mit: Anna-Barbara Winzeler, Schweizerische Chorvereinigung SCV, Gabriela Schöb (Schweizer Kinder‐ und Jugendchorförderung SKJF), Prof. Dr. Gunter Kreutz (Universität Oldenburg), Prof. Dr. Kai Koch (Universität Vechta)
Im Anschluss an das Schlusswort durch Christophe Rosset (Kulturbeauftragter der Stadt Wetzikon) wurde ein Apero offeriert.

Kennzahlen

PositionBudgetEffektiv Abweichung in %
ProjektkostenCHF 43’991CHF 20’226-54.0%
GesamtkostenCHF 53’229CHF 27’855-47.6%
Anzahl Besucher extern8011-86.3%
Ticketeinnahmen 70%CHF 3’990CHF 550-86.3%

Trotz einer hochkarätigen Beteiligung der Organisatoren und Beteiligten Referent:innen ist es uns nicht gelungen, das Interesse des Zielpublikums zu wecken. Offenbar sind für Chorfunktionäre und Vertreter:innen die neuen und hier diskutierten Themen zur Bedeutung des gemeinsamen Singens nicht sehr attraktiv. Aus Kostengründen wurde auf eine Simultanübersetzung ins Französische verzichtet. Das Symposium wurde vom Bundesamt für Kultur mit einem Beitrag von CHF 5’000.- unterstützt.